Solarenergie-Der Unterschied der Techniken

Bei der Nutzung von Solarenergie muss man grundlegend zwischen zwei verschiedenen technischen Herangehensweisen unterscheiden.

 

Man nutzt die Solarenergie entweder um Wasser oder eine andere Flüssigkeit zu erhitzen, oder man wandelt die Solarenergie durch Photovoltaikzellen in elektrische Energie um.

 

 

 

Die Anwendung der Wassererwärmung ist sehr einfach und deshalb auch für viele Menschen fast überall installierbar. Man braucht lediglich einen schwarzen Wasserbehälter, der von der Sonne angestrahlt werden kann. Durch die Sonneneinstrahlung wird dann Wasser erwärmt, welches zum Duschen, Kochen, oder Waschen verwendet werden kann. Die Stromersparnis entspricht in diesem Fall dann dem Strom, der für das Erhitzen gespart wird. Diese Solartechnik sollte aber wegen der Effizienz von einem Fachmann angebracht werden.

 

Eine ähnliche Nutzung entspräche dem Desertec-Projekt in der Sahara. Hierbei wird durch einen Parabolspiegel die Sonnenenergie auf einen Punkt konzentriert. In diesem Punkt verläuft eine Röhre, in der eine erst bei hohen Temperaturen siedende Flüssigkeit (damit diese mehr Energie aufnehmen kann) fließt. Mit dieser erhitzten Flüssigkeit wird dann Wasser verdampft. Dieser Wasserdampf treibt dann Turbinen an, die wiederum elektrischen Strom erzeugen.

 

 

Bei der zweiten Technik wird die Sonnenstrahlung direkt in elektrischen Strom umgewandelt. Das Problem an dieser Technik ist die niedrige Effizienz und die hohe Nutzung von Chemikalien. Bei der Produktion der Photovoltaikzellen wird extrem viel Energie aufgewendet sowie viele seltene Metalle verwendet.

 

 

 

Deshalb ist die erste Variante momentan noch die deutlich sinnvollere. Zumindest solange bis die Effizienz steigt und die Umweltbelastung durch Photovoltaikzellen sinkt.

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